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Netz-/Motorantriebsschutz (Eingangs-)Reaktoren



Netzreaktoren schützen Elektromotoren und Frequenzumrichter vor schädlichen Strom- und Spannungsspitzen. Sie reduzieren außerdem effektiv Netzverzerrungen, indem sie dem Stromnetz Impedanz hinzufügen, was auch als Oberschwingungen bekannt ist.
REAKTOREN VERSTEHEN
Eine dreiphasige Netzdrossel ist im Wesentlichen eine in Reihe geschaltete Induktivität innerhalb eines Stromversorgungssystems. Netzdrosseln sind einfache elektromagnetische Bauteile, die oft einfach als „Induktivitäten“ bezeichnet werden. Sie werden hergestellt, indem Spulen mit Kupfer- oder Aluminiumwicklungen und Siliziumplättchen mit Luftspalten konstruiert und gefertigt werden. Netzdrosseln werden in Reihe zwischen dem Stromnetz und Frequenzumrichtern (FU) geschaltet, während Motorschutzdrosseln in Reihe zwischen Umrichtern und Elektromotoren geschaltet werden.
Die Netzdrossel liefert zusätzliche Induktivität im Stromkreis, die zur Ermittlung des Netzwiderstands genutzt wird. Die Impedanz, üblicherweise als Widerstand in Ohm angegeben, wird mit der Systemspannung und dem durch die Drossel fließenden Netzstrom kombiniert und als Prozentsatz (%) ausgedrückt. Dieser Prozentsatz dient zur Festlegung des Impedanzniveaus für jede Nennleistung der Netzdrossel.
Die Impedanz dient dazu, die Stromänderungsgeschwindigkeit in der Leitung zu verlangsamen. Mit steigendem Strom durch die Drossel erhöht sich auch der angelegte Impedanzanteil. Dieser erreicht seinen Maximalwert, wenn der Strom durch die Drossel dem Nennstrom der Last entspricht. Sinkt der Strom, also fällt der Drosselstrom unter den Nennstrom der Last, verringert sich der angelegte Impedanzanteil proportional. Daher ist es entscheidend, dass die Drossel ausreichend dimensioniert ist und die Leiterquerschnitte korrekt gewählt werden. Drosseln, die zu groß oder zu klein gefertigt sind, können Probleme mit dem Laststrom verursachen.
VFD-Schutz (Motorantrieb) und Oberwellenreduzierung
Wird eine Netzdrossel an den Eingang eines Frequenzumrichters angeschlossen, glättet und verlangsamt die Drosselimpedanz Netzspannungsstörungen (Überspannungen und -schwankungen). Dies beugt Schäden am Umrichter bei Spannungsabweichungen vor und verhindert Überspannungsfehler. Das Ein- und Ausschalten von Kompensationskondensatoren sowie Laststromschwankungen verursachen Störungen in Stromnetzen.
Drosseln reduzieren zudem die vom Antrieb aufgenommenen Oberwellenströme und tragen dazu bei, Spannungsoberwellen zu vermeiden, die den Antriebsbetrieb beeinträchtigen könnten. Der Anschluss einer Netzdrossel am Eingang von Antrieben ist eine wirtschaftliche Lösung für den Antriebsschutz und die Oberwellenreduzierung in nahezu allen Antriebsanwendungen.
ABSCHLIESSEND
Netzreaktoren sind entscheidend für die Stabilisierung der Stromwellenform und wirken als Impedanz zwischen Netz und Antrieb. Die Reaktorimpedanz schützt den Eingangsbereich des Antriebs und reduziert den vom Antrieb aus dem Stromnetz aufgenommenen Oberwellenstrom.
Çapa 1
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