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Motorschutzreaktor
Ein Motorschutzreaktor ist zwischen Antrieb und Motor geschaltet, um die Motoren zu schützen, indem er als Puffer zwischen Antrieb und Motor fungiert.
Ein Standard-PWM-Treiber (Pulsweitenmodulation) wandelt das Signal, das an den Übergängen scharfe Flanken aufweist, in eine rechteckige Form um und sendet diese an den Motor. Der Treiber erzeugt so ein nutzbares Signal zur Drehzahlregelung des Motors. Da die Anstiegszeiten von IGBTs im Nanosekundenbereich liegen, treten beim Schalten Überspannungen auf, unabhängig von der Länge der Zuleitungen zwischen Treiber und Motor.
Diese Situation führt zu Überhitzung und Fehlfunktionen der Motoren. Um die hohen Spannungsspitzen in den Kabeln zwischen Motortreiber und Motor zu reduzieren, werden Ausgangsdrosseln (dV/dT-Ausgangsfiltermodule) eingesetzt. Motorschutzdrosseln werden häufig in Verbindung mit Motortreibern, unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV), Solarwechselrichtern und aktiven Oberschwingungsfiltern verwendet.
VORTEILE VON MOTORSCHUTZREAKTOREN:
Es unterdrückt Spannungsanstiege und reduziert sie auf ein erträgliches Niveau.
Es verringert das dv/dt-Verhältnis.
Es erhöht die Betriebseffizienz des Motors.
Es reduziert den Geräuschpegel des Motors.
Es verlängert die Lebensdauer des Motors, indem es eine Überhitzung verhindert.
Dadurch lässt sich der Motor leichter ansteuern, selbst wenn das Kabel lang ist.
ABSCHLIESSEND
Motortreiberdrosseln dienen als Puffer zwischen Treiber und Motor, um die vom Treiber erzeugte, scharfkantige Wellenform zu glätten und die Spannungsbelastung des Motors zu reduzieren. Durch die Anpassung der Wellenform an ein geeigneteres Profil verhindern sie eine Überhitzung des Motors und der Zuleitungen und verringern die Belastung der stromführenden Bauteile des Treibers.
Çapa 1
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